Neue Namen für die drei EX40-Antriebe

Der bisherige Single Motor wird zum P5 Electric. Er leistet 175 kW beziehungsweise 238 PS und kombiniert laut Volvo eine 70-kWh-Batterie mit einer vorläufigen WLTP-Reichweite von bis zu 477 Kilometern. Darüber steht der P5 Long Range Electric mit 185 kW beziehungsweise 252 PS und 82-kWh-Batterie. Volvos aktuelle deutsche Modellseite nennt für ihn bis zu 573 Kilometer.

An der Spitze steht der P8 Performance AWD mit zwei Elektromotoren, Allradantrieb und 325 kW beziehungsweise 442 PS. Für ihn nennt Volvo aktuell bis zu 537 Kilometer Reichweite. Die Werte sind noch nicht endgültig zertifiziert. In der Pressemitteilung vom 10. September waren für Long Range und P8 zunächst 576 beziehungsweise 538 Kilometer genannt worden. Volvo weist die aktuell veröffentlichten Reichweiten ausdrücklich als vorläufig aus.

Für den EX40 nennt der Hersteller ein 11-kW-Bordladegerät und bis zu 205 kW Gleichstrom-Ladeleistung. Die Einstiegsvariante Essential kostet in Deutschland 47.490 Euro, Core startet bei 50.290 Euro, Plus bei 52.990 Euro und Ultra bei 59.290 Euro. Eine eigene Leasingaktion nennt Volvo zur Modellpflege nicht. Wer bereits EX40-Leasingangebote vergleicht, sollte deshalb auf Modelljahr und Antriebsbezeichnung achten. Bestehende Angebote mit Single Motor oder Twin Motor sind nicht automatisch das neue Facelift.

Mehr Sensorik und ein größerer Bildschirm

Optisch bekommen EX40 und XC40 eine überarbeitete Front mit neuer Interpretation der Thors-Hammer-Scheinwerfer. Volvo setzt nun Matrix-LED-Technik mit 15 Segmenten ein. Auch Heckklappe, Rückleuchten und Stoßfänger wurden neu gestaltet. Im Innenraum wächst der zentrale Touchscreen auf 11,2 Zoll und integriert weiterhin das Android-basierte Infotainmentsystem. Neu hinzu kommt Google Gemini als Sprachassistent.

Größer fällt auch das Technikpaket hinter den Assistenzsystemen aus. Eine neue Frontkamera, Radarsensoren an Front, Heck und Fahrzeugecken, zwölf Ultraschallsensoren sowie neue Parkkameras sollen die Umgebung genauer erfassen. Darauf bauen unter anderem der Door Opening Alert, ein automatischer Notlenkassistent und ein Spurwechselassistent für das optionale Pilot Assist auf. Die optionale 360-Grad-Kamera erhält zudem eine 3D-Ansicht.

Volvo erweitert zugleich die Serienausstattung. Bereits Essential enthält unter anderem Einparkhilfe vorn und hinten, automatisch abblendende Spiegel, Google Gemini, Matrix-LED-Scheinwerfer, Door Opening Alert und den Totwinkelassistenten BLIS. Für Leasinginteressierte ist damit vor allem die Modelljahr-Abgrenzung relevant: Ein günstiger älterer EX40 oder XC40 kann bei Antrieb, Assistenztechnik und Ausstattung deutlich vom überarbeiteten Fahrzeug abweichen.