M350 xDrive übernimmt die Spitze

Das Topmodell der neuen Verbrenner-Reihe heißt M350 xDrive. Sein 3,0-Liter-Reihensechszylinder arbeitet mit einem 48-Volt-System und kommt nach vorläufigen Angaben auf 326 kW oder 443 PS sowie 580 Nm Drehmoment. Serienmäßig sind ein Achtgang-Steptronic-Getriebe, xDrive, das Adaptive M Fahrwerk und ein M Sportdifferenzial. Für den Sprint von null auf 100 km/h nennt BMW 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.

Neu ist auch eine Funktion, die BMW „Drift Moment“ nennt. Wird sie über das Zentraldisplay aktiviert, leitet das System die Antriebskraft vollständig an die Hinterräder. Verfügbar sein soll die Funktion im Laufe des Jahres 2027. BMW plant, sie anschließend per Remote Software Upgrade auch auf bereits ausgelieferte M350 xDrive zu bringen.

Verbrenner und Elektro laufen künftig parallel

Die neue 3er-Familie wird damit zweigleisig. Der i3 übernimmt den vollelektrischen Part, während die Verbrenner eigene Fahrwerks- und Regelsysteme erhalten. Gemeinsam sind beiden Varianten die neue Elektronik- und Softwarearchitektur sowie die Grundidee, das Fahrverhalten stärker über vernetzte Steuerungssysteme abzustimmen.

Bevor die Serienautos auf die Straße kommen, arbeitet BMW noch an der Abstimmung. Auf die Wintertests im schwedischen Arjeplog und Fahrten auf dem Nürburgring folgen nun die letzten Runden in Miramas. Neben dem Serienfahrwerk sollen ein Adaptives Fahrwerk und ein Adaptives M Fahrwerk angeboten werden.

Einige Angaben bleiben vorläufig. BMW nennt für die Prototypen noch keine WLTP-Verbrauchswerte und in der aktuellen Mitteilung auch keine deutschen Preise. Für den M350 xDrive ist der Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Die derzeit auf Preiswert Leasen gelisteten 3er-Angebote beziehen sich noch auf die bisherige Generation.