Dieser Artikel erklärt, wie der Wendekreis definiert ist, wovon er abhängt, wo Sie ihn in den technischen Daten finden — und warum er für Stadtfahrer ein Kriterium bei der Fahrzeugwahl sein sollte.
Was der Wendekreis genau bezeichnet
Der Wendekreis ist der Durchmesser des kleinsten Kreises, den ein Fahrzeug bei vollem Lenkeinschlag beschreiben kann — also die Fläche, die es braucht, um auf der Stelle zu wenden, ohne zurückzusetzen. Angegeben wird meist der Durchmesser, seltener der Radius, also der halbe Wert.
In technischen Datenblättern taucht der Wert in zwei Varianten auf: „von Bordstein zu Bordstein" misst nur die Fahrbahn, „von Wand zu Wand" bezieht zusätzlich den überstreichenden Bereich von Außenspiegeln und Karosserie mit ein und fällt deshalb etwas größer aus. Welche Angabe ein Hersteller nennt, ist nicht einheitlich geregelt — im Zweifel lohnt ein Blick darauf, welche der beiden Zahlen im Datenblatt tatsächlich steht.



