Das Angebot bezieht sich auf den vollelektrischen EX30 P3 Electric Essential mit 110 kW beziehungsweise 150 PS. Die Rate setzt eine positive Bonitätsprüfung voraus. Wer den Wagen regelmäßig auf längeren Strecken nutzt, sollte vor allem die Kilometerleistung im Blick behalten.

Was das Privatleasing tatsächlich kostet

Über die Laufzeit summieren sich 36 Monatsraten zu je 199 Euro auf 7.164 Euro. Zusammen mit der Sonderzahlung verlangt das Leasingbeispiel damit 10.164 Euro an vertraglich genannten Zahlungen. Verteilt auf 36 Monate sind das rechnerisch 282,33 Euro pro Monat. Die 199 Euro bleiben die tatsächlich fällige Monatsrate, die höhere Vergleichszahl berücksichtigt lediglich den einmaligen Betrag.

Überführungs- und Zulassungskosten kommen laut Volvo hinzu. Der Hersteller nennt dafür im zentralen Angebot keine einheitlichen Beträge. Auch Ladestrom und Versicherung sind in der Rechnung nicht enthalten. Ein verbindlicher Gesamtbetrag einschließlich aller Nebenkosten ergibt sich daraus also noch nicht.

Die Fahrleistung ist die zweite wichtige Einschränkung. 5.000 Kilometer jährlich bedeuten nur 15.000 Kilometer über die gesamte Vertragsdauer. Das kann für ein Zweitauto oder ein Fahrzeug mit wenig täglichen Wegen passen. Bei einem längeren Arbeitsweg reicht das Paket dagegen schnell nicht aus. Wie sich eine höhere Laufleistung auf die Rate auswirkt, lässt sich aus dem beworbenen Einstiegsbeispiel nicht ablesen.

Geschäftskunden bekommen einen anderen Vertrag

Parallel bewirbt Volvo für denselben EX30 P3 Essential ein Gewerbeleasing ab 288 Euro netto monatlich. Hier laufen die Verträge über 48 Monate mit 10.000 Kilometern pro Jahr. Eine Leasing-Sonderzahlung ist im Herstellerbeispiel nicht vorgesehen. Die 48 Monatsraten ergeben zusammen 13.824 Euro netto, zuzüglich Umsatzsteuer sowie Überführungs- und Zulassungskosten.

Ein Vergleich der beiden Monatsbeträge allein wäre irreführend: Das Geschäftskundenangebot hat die doppelte jährliche Fahrleistung, ein Jahr mehr Laufzeit und eine andere steuerliche Basis. Außerdem schließt Volvo unter anderem Taxiunternehmen, Fahrschulen und Autovermieter aus. Interessenten finden weitere aktuelle Angebote in der Volvo-Leasingübersicht.

Auf derselben Herstellerseite steht außerdem eine Finanzierung ab 185 Euro monatlich. Diese gehört nicht zum Leasingangebot. Ihr Zahlungsplan enthält eine hohe kalkulierte Schlussrate und lässt sich deshalb nicht anhand der kleineren Monatsrate mit dem 199-Euro-Leasing gleichsetzen. Beide Leasingaktionen sind bis Jahresende 2026 ausgewiesen.