Für alle drei Privatkundenbeispiele gilt dieselbe Vertragsbasis: 48 Monate Laufzeit und 40.000 Kilometer Gesamtlaufleistung, also 10.000 Kilometer jährlich. Die Angebote sind laut Kia bis zum 31. Dezember 2026 gültig.

Kia-Privatleasingbeispiele mit 48 Monaten und 40.000 km Gesamtlaufleistung. Bruttobeträge. Überführungskosten kommen hinzu.
Sportage-AusführungMonatsrateSonderzahlungVertragszahlungenRechnerisch pro Monat
GT-Line 1.6 T-GDI DCT, 150 PS149,00 €5.342,07 €12.494,07 €260,29 €
Hybrid Core 1.6 T-GDI 2WD, 239 PS149,00 €3.867,64 €11.019,64 €229,58 €
Plug-in-Hybrid Core 2WD, 288 PS399,00 €4.128,58 €23.280,58 €485,01 €

Warum der Hybrid bei gleicher Rate weniger kostet

Beim Sportage GT-Line fließen zu den 48 Raten insgesamt 5.342,07 Euro als einmalige Sonderzahlung. Beim Hybrid Core verlangt Kia lediglich 3.867,64 Euro. Die monatliche Rate bleibt gleich, doch aus der niedrigeren Zahlung zu Vertragsbeginn ergibt sich beim Hybrid ein Gesamtbetrag von 11.019,64 Euro. Das entspricht rechnerisch 229,58 Euro pro Monat, während der GT-Line-Benziner auf 260,29 Euro kommt.

Dabei vergleicht Kia keineswegs zwei Autos mit gleicher Ausstattung. Der GT-Line-Benziner besitzt unter anderem 19-Zoll-Räder, Sportsitze und eine umfangreichere Komfortausstattung. Der Hybrid steht im Beispiel als Core mit Frontantrieb und 239 PS. Die unterschiedlichen Ausstattungsniveaus erklären, weshalb eine identische Werberate nicht automatisch dieselbe Fahrzeugklasse innerhalb der Modellreihe bezeichnet.

Der Listenpreis unterstreicht den Unterschied: Kia gibt für den GT-Line-Benziner 45.340 Euro und für den Hybrid Core 38.990 Euro an. Für die Vertragskosten sind dagegen die Raten und Einmalzahlungen maßgeblich. Auch Überführungskosten werden in beiden Fällen zusätzlich berechnet.

Plug-in-Hybrid kostet mehr, bietet aber einen anderen Antrieb

Der Sportage Plug-in-Hybrid Core wird mit 399 Euro monatlich und 4.128,58 Euro Sonderzahlung angeboten. Auf 48 Monate gerechnet ergeben sich 23.280,58 Euro Vertragszahlungen beziehungsweise 485,01 Euro je Monat. Damit liegt er mehr als doppelt so hoch wie der Vollhybrid, wenn dessen Einmalzahlung mitgerechnet wird.

Der höhere Betrag betrifft eine andere Antriebsart. Der Plug-in-Hybrid kann seine Batterie extern laden und kürzere Strecken elektrisch zurücklegen. Ob sich das lohnt, hängt auch von regelmäßigen Lademöglichkeiten und der gefahrenen Strecke ab. Der Vollhybrid kommt ohne Ladekabel aus und ist im aktuellen Leasingbeispiel die günstigere Wahl.

Leasinggeber ist jeweils Kia Finance, ein Geschäftsbereich der Hyundai Capital Bank Europe. Kia verlangt für die Verträge den Abschluss einer Vollkaskoversicherung. Die genannten Summen enthalten die Leasingraten und Sonderzahlungen, nicht aber Überführung, Versicherung, Kraftstoff oder Ladestrom.