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Preiswert leasen

Leasing-Deals

Zwei Listen mit einer festen Aufnahmeregel statt einer redaktionell gesetzten Auswahl — die Regel steht über jeder Liste. Eine gemessene Preissenkung ist ein Zusatz an der Karte, nie der Grund für die Aufnahme.

Deal-Ansichten

Wie diese Liste entsteht

Was hier ein Deal ist, entscheidet ein Vergleich innerhalb der eigenen Fahrzeugklasse: Produktlinie, Karosserieform, Fahrzeugzustand und Antriebsart bilden die Klasse, und die Bezugsgröße ist deren Mitte — kein marktweit gesetzter Wert, der für alle Fahrzeuge gleichermaßen gelten soll. Gerechnet wird über die gesamte aktive Leasing-Inventur, derzeit 182.165 Angebote. Die folgenden Abschnitte nennen die zwei Regeln, nach denen ein Angebot aufgenommen wird, zerlegen den Deal-Score in seine beiden Teile und sagen, was eine ausgewiesene Preissenkung an einer Karte bedeutet — und was nicht.

Stand: 05.09.2026

Wie ein Angebot in die Leasing-Deals kommt

Diese Seite führt zwei Listen, und sie haben zwei verschiedene Aufnahmeregeln. Die erste nimmt auf, was in seiner eigenen Vergleichsklasse vor der Mitte liegt: Gemessen wird der effektive Leasingfaktor eines Angebots gegen den mittleren effektiven Leasingfaktor derselben Klasse. Die zweite nimmt auf, was neu bei uns erfasst wurde und zugleich das aktuell beste laufende Angebot seines Modells ist. Über jeder der beiden Listen steht ihre Regel samt der Zahlen, die zu ihr gehören.

Keine der beiden Regeln fragt danach, ob eine Rate gefallen ist, und das ist die eigentliche Entscheidung hinter dieser Seite. Eine Senkung ist eine Aussage über die Vergangenheit eines Preises, nicht über seine Höhe. Ein Angebot, das teuer war und etwas weniger teuer geworden ist, hat sich bewegt — vor seiner Vergleichsklasse steht es deshalb noch nicht. Gemessene Senkungen erscheinen an den Karten, aber als Zusatz zu einer Aufnahme, die aus einem anderen Grund erfolgt ist.

Auch „neu" allein genügt nicht, aus einem verwandten Grund: Dass ein Inserat neu bei uns liegt, ist eine Tatsache über unsere Datenbank und keine über das Fahrzeug. Ein frisches Inserat, das schlechter ist als bereits vorhandene Angebote desselben Modells, wird deshalb nicht schlechter bewertet, sondern gar nicht erst aufgenommen. Und „neu" zählt ab unserer eigenen Ersterfassung, nicht ab dem Datum am Inserat des Anbieters — ein nie abgeschaltetes Inserat lässt sich jederzeit neu aufsetzen.

Damit keine der Listen einer einzigen Fahrzeugklasse gehört, ist zusätzlich begrenzt, wie viele Einträge auf dasselbe Modell, dieselbe Marke und dieselbe Karosserieform entfallen dürfen. Ohne diese Grenze wäre eine Auswahl der jeweils faktorgünstigsten Angebote jederzeit von einem einzigen Hersteller besetzbar — eine wahre Aussage über den Bestand und eine nutzlose für den Vergleich.

Warum kein fester Leasingfaktor über einen Deal entscheidet

Der Leasingfaktor ist eine Verhältniszahl: Er sagt, welchen Anteil des Bruttolistenpreises Sie je Monat zahlen. Der hier verwendete Wert ist der effektive — in ihm sind Sonderzahlung und Überführungskosten bereits auf die Monate der Laufzeit verteilt. Ohne diese Umlage bevorzugt ein Faktorvergleich systematisch Angebote mit hoher Anzahlung, deren ausgewiesene Rate niedrig ist, während der Nenner unverändert bleibt.

Weil der Faktor ein Verhältnis ist, hängt seine Aussagekraft an der Art des Fahrzeugs. Ein Wert, der für die eine Karosserieform und den einen Antrieb unauffällig ist, ist für eine andere Kombination bemerkenswert. Eine feste, marktweit gesetzte Schwelle sortiert deshalb nach Fahrzeugklasse und nicht nach Güte des Vertrags: Sie lässt ganze Klassen herein und schließt ganze Klassen aus, unabhängig davon, wie gut ein einzelnes Angebot innerhalb seiner Klasse steht.

Wie wenig eine einzelne Zahl hier leisten kann, zeigt schon der Mittelwert: Über die aktiven Leasingangebote gerechnet liegt der effektive Leasingfaktor bei 0,96. Das ist keine Schwelle, sondern ein Durchschnitt quer über alle Fahrzeugklassen hinweg — er beschreibt keine einzelne von ihnen.

Der beste effektive Leasingfaktor unter den aktiven Leasingangeboten liegt derzeit bei 0,30. Zwischen diesem Wert und dem Durchschnitt der Inventur liegen Fahrzeugklassen mit sehr verschiedenen Restwertverläufen. Eine Grenze irgendwo dazwischen wäre eine Aussage über diese Verteilung und kein Vergleich zweier Angebote.

Diese Seite setzt deshalb keine Zahl, sondern eine Bezugsgröße: den Median der eigenen Vergleichsklasse, also den mittleren effektiven Leasingfaktor derjenigen Angebote, die in Produktlinie, Karosserieform, Fahrzeugzustand und Antriebsart übereinstimmen. Jede Karte nennt beide Operanden — den eigenen Faktor und den Median ihrer Klasse — und dazu, wie viele Angebote hinter diesem Median stehen. Die Prozentangabe darüber ist damit nachrechenbar: Sie ist ein Quotient und keine Einstufung. Und wo eine Klasse zu wenige vergleichbare Angebote hat, wird kein schwacher Vergleich gezogen, sondern keiner.

Wie der Deal-Score entsteht

Der Deal-Score beantwortet eine engere Frage als die Aufnahme: Ist diese Rate im Vergleich zu ähnlichen Angeboten günstig? Er besteht aus zwei Teilen mit ungleichem Gewicht, und beide Teile stehen mit ihrem Gewicht, ihrer Vergleichsgruppe und deren Größe im Feld hinter der Score-Anzeige an jeder Karte.

Der schwerere Teil ist der Marktvergleich. Er bestimmt, welchen Rang der effektive Leasingfaktor eines Angebots innerhalb seines Segments einnimmt — unter den aktiven Angeboten derselben Produktlinie, derselben Karosserieform, desselben Fahrzeugzustands und desselben Antriebs, soweit sie einen Leasingfaktor veröffentlichen. Angebote ohne veröffentlichten Faktor zählen weder als Vergleichswert noch im Nenner mit.

Der leichtere Teil ist der Zeitvergleich. Für jeden aufgezeichneten Tag des Rückblickfensters wird der übliche Preis der eigenen Kohorte bestimmt: der mittlere an diesem Tag erfasste Preis über die Angebote desselben Modells mit derselben Produktlinie und demselben Fahrzeugzustand. Dann wird gezählt, an wie vielen dieser Tage die heutige Rate des Angebots darunter liegt.

Zwei Entscheidungen in diesem zweiten Teil sind der Grund, warum er überhaupt etwas aussagt. Die erste: Verglichen wird gegen den üblichen Tagespreis und nicht gegen den Tagesbestpreis. Gegen den besten Preis eines Tages verliert fast jedes Angebot an fast jedem Tag; das Ergebnis misst dann, wie groß die Kohorte ist, und nicht, wie günstig das Angebot darin steht. Die zweite: Die Kohorte ist nach Fahrzeugzustand und Produktlinie getrennt. Ein Neuwagen, gemessen an einer Reihe, deren günstiges Ende Gebrauchtwagen desselben Modells setzen, sieht teuer aus — dafür, dass er ein Neuwagen ist. Das wäre keine Aussage über den Preis.

Reichen die aufgezeichneten Tage nicht aus, entfällt der Zeitvergleich, und der Score besteht allein aus dem Marktvergleich; die Karte weist das aus. Auf eine größere, gemischte Vergleichsgruppe wird dann nicht ausgewichen — ein Ersatz, der genau den Fehler wiederherstellt, den die getrennte Kohorte vermeidet, wäre schlechter als eine benannte Lücke.

Lässt sich gar kein Score berechnen, steht an der Karte die Abwesenheit mit ihrem Grund und nicht eine Null; eine Null wäre eine erfundene Messung. Die Gründe sind abschließend:

  • Kein veröffentlichter Listenpreis. Ohne ihn gibt es keinen Leasingfaktor und damit keine Vergleichsgröße.
  • Zu wenige vergleichbare Angebote. Ein Rang innerhalb einer kleinen Gruppe ist kein belastbarer Vergleich.
  • Keine eindeutige Karosserieform, kein eindeutiger Zustand, kein eindeutiger Antrieb. Fehlt eine dieser Angaben, lässt sich die Vergleichsgruppe nicht bilden.
  • Eine Rate, die für sich genommen nicht plausibel ist. Sie wird nicht bewertet — und sie geht auch in die Vergleichswerte anderer Angebote nicht ein.

Angezeigt wird umgekehrt auch ein niedriger Score. Eine Zahl ohne Kennzeichen ist keine Behauptung, sondern eine Messung, und eine Seite, die nur schmeichelhafte eigene Messungen zeigt, entscheidet für den Leser, welche er sehen darf. Die Gewichte beider Teile, die Länge des Rückblickfensters, die Mindestgröße einer Vergleichsgruppe und die Schwellen, ab denen ein Kennzeichen vergeben wird, stehen vollständig in der Methodik — dort gerendert aus denselben Werten, mit denen gerechnet wird.

Was eine ausgewiesene Preissenkung an einer Karte bedeutet

Eine Karte, die eine gemessene Preissenkung zeigt, steht nicht deswegen auf dieser Seite. Aufgenommen wurde sie über eine der beiden Regeln oben; die Senkung ist eine zusätzliche, gemessene Tatsache über denselben Preis und wird als solche ausgewiesen.

Damit sie überhaupt erscheint, muss sie eine Mindestgröße überschreiten — entweder als Anteil der bisherigen Rate oder als Betrag im Monat. Die beiden Bedingungen sind mit „oder" verknüpft, weil sie verschiedene Fälle einfangen: Ein kleiner Betrag auf eine niedrige Rate ist eine spürbare Bewegung, ein größerer Betrag auf eine hohe Rate ebenfalls, und unterhalb beider Größen bewegt sich eine Monatsrate im Rahmen der Rundung. Eine Ausnahme gilt für den niedrigsten Wert, den wir für ein Angebot je gemessen haben: Er zählt unabhängig von der Schrittgröße, denn die Aussage ist dann der Tiefstpreis und nicht der Schritt dorthin.

Und die Angabe steht nur so lange an der Karte, wie sie den heute gültigen Preis beschreibt. Bewegt sich die Rate erneut, verschwindet sie: Eine spätere Senkung bekommt ihren eigenen Eintrag, ein Anstieg beendet die Aussage. Die frühere Rate steht durchgestrichen neben der aktuellen, damit beide Zahlen sichtbar sind und nicht nur die Differenz zwischen ihnen.

Was ein Deal-Kennzeichen nicht entscheidet

Der Vergleich misst einen Preis, kein Fahrzeug. Ausstattung, Lieferzeit, der ausliefernde Betrieb und die Bedingungen des Vertrags fließen nicht ein. Und er misst innerhalb einer Klasse: Eine vordere Position unter Kleinwagen sagt nichts über den Preis eines größeren Fahrzeugs, weil beide gegen verschiedene Mitten gemessen wurden.

Eine Grenze bleibt auch bei sauberer Rechnung. Der Nenner jedes Leasingfaktors ist der Listenpreis des Anbieters; setzt ein Anbieter ihn hoch an, verbessert sich der Faktor, ohne dass sich der Vertrag verbessert. Verglichen wird außerdem nur, was uns über unsere Datenquelle erreicht — ein günstigeres Angebot außerhalb dieses Bestands taucht in keiner Rangfolge auf.

Was in die Rangfolge dagegen nicht eingeht, ist der Anbieter. Gerechnet wird mit Leasingfaktor, Vergleichsgruppe und Preisverlauf. Wir verdienen an Klicks auf die Angebote der Anbieter; an dieser Rechnung ändert das nichts, weil in sie weder ein Anbietername noch eine Vergütung eingeht, und eine Platzierung lässt sich weder kaufen noch entfernen.

Drei Größen entscheidet der Vergleich nicht für Sie, und sie sollten vor der Anfrage feststehen: Kundengruppe, Laufzeit und Jahreslaufleistung. Wie der Leasingfaktor gebildet wird und woran er scheitert, rechnet Leasingfaktor berechnen durch. Dieselbe Aufnahmeregel auf die Abo-Inventur angewendet führt zu den Auto-Abo-Deals — dort ohne Faktorangabe, weil eine Abo-Rate Versicherung, Steuer und Wartung enthält und ein Quotient aus ihr und einem Listenpreis kein Leasingfaktor wäre.

Häufige Fragen zu den Leasing-Deals

Was ist auf dieser Seite ein Leasing-Deal?

Eine gemessene Position, kein vergebenes Siegel. Entweder liegt ein Angebot in seiner eigenen Vergleichsklasse vor deren Mitte, oder es wurde neu bei uns erfasst und ist zugleich das aktuell beste laufende Angebot seines Modells. Eine dritte Aufnahmeregel gibt es nicht.

Ab welchem Leasingfaktor ist ein Angebot ein Deal?

Eine feste Schwelle gibt es hier nicht. Bezugsgröße ist der mittlere effektive Leasingfaktor der eigenen Vergleichsklasse aus Produktlinie, Karosserieform, Fahrzeugzustand und Antrieb. Derselbe Wert kann in der einen Klasse unauffällig und in einer anderen vorn sein — eine marktweite Zahl könnte diesen Unterschied nicht abbilden.

Warum ist ein Angebot mit gefallener Rate nicht automatisch ein Deal?

Weil eine Senkung die Vergangenheit eines Preises beschreibt und nicht seine Höhe. Ein teures Angebot wird durch einen Preisschritt nicht günstig. Gemessene Senkungen stehen deshalb als Zusatz an den Karten, sie sind aber kein Aufnahmegrund.

Wann gilt eine Senkung überhaupt als Senkung?

Erst ab einer Mindestgröße — entweder als Anteil der bisherigen Rate oder als Betrag im Monat. Darunter bewegt sich eine Monatsrate im Rahmen der Rundung. Ausgenommen ist der niedrigste Wert, den wir für ein Angebot je gemessen haben: Er zählt unabhängig von der Schrittgröße.

Was heißt „neu" in der zweiten Liste?

Erstmals von uns erfasst — nicht das Datum, das der Anbieter an seinem Inserat führt, denn ein nie abgeschaltetes Inserat lässt sich neu aufsetzen. Zusätzlich muss ein neu erfasstes Angebot das aktuell beste laufende Angebot seines Modells sein, sonst steht es nicht in der Liste.

Warum steht an manchen Karten kein Deal-Score?

Weil er sich nicht berechnen ließ: kein veröffentlichter Listenpreis, zu wenige vergleichbare Angebote, keine eindeutige Karosserieform, kein eindeutiger Zustand oder Antrieb, oder eine für sich genommen unplausible Rate. Die Karte nennt den Grund, statt an dieser Stelle eine Null zu zeigen.

Warum wird gegen den üblichen und nicht gegen den besten Tagespreis verglichen?

Weil gegen den besten Preis eines Tages fast jedes Angebot an fast jedem Tag verliert. Das Ergebnis würde dann messen, wie viele Angebote es in der Vergleichsgruppe gibt, und nicht, wie günstig das einzelne Angebot darin steht.

Gilt die Liste für Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen?

Jede Kundengruppe bekommt eine eigene, vollständige Liste statt einer nachträglich gekürzten. Die Vergleichsgruppe, an der gemessen wird, bleibt dabei unverändert — die Prozentangaben an den Karten bedeuten in jeder Ansicht dasselbe und lassen sich zwischen den Ansichten vergleichen.

Wie lange ist ein Angebot aus dieser Liste verfügbar?

Wir spiegeln, was der Anbieter veröffentlicht, und gleichen den Bestand mehrmals täglich ab; verschwindet ein Angebot beim Anbieter, verschwindet es auch hier. Zwischen zwei Abgleichen kann sich ein Preis oder die Verfügbarkeit ändern — maßgeblich ist immer das Angebot beim Anbieter selbst.

Kann ein Anbieter sich in diese Liste einkaufen?

Nein. In die Rangfolge gehen Leasingfaktor, Vergleichsgruppe und Preisverlauf ein, sonst nichts. Ein Anbietername kommt in der Rechnung nicht vor, und eine Platzierung lässt sich weder kaufen noch nachträglich entfernen.

Ersetzt ein Deal-Kennzeichen den Vergleich zweier Angebote?

Nein. Der Vergleich misst den Preis, nicht das Fahrzeug: Ausstattung, Lieferzeit, Anbieter und Vertragsbedingungen fließen nicht ein. Und er gilt innerhalb einer Klasse — eine vordere Position sagt nichts über den Preis eines Fahrzeugs aus einer anderen Klasse.

Erst die Klasse, dann der Preis

Ein vorderer Platz gilt immer innerhalb einer Vergleichsklasse. Legen Sie deshalb zuerst fest, welche Karosserieform, welcher Fahrzeugzustand und welcher Antrieb für Sie infrage kommen, und vergleichen Sie die Angebote dann innerhalb dieser Auswahl — so beschreibt der Abstand zum Klassenmedian genau das Feld, in dem Sie tatsächlich suchen.

Wie Deal-Score, Preisverlauf und Marktzahlen berechnet werden, steht vollständig in unserer Methodik.