Skip to main content

Infiniti Leasing Angebote

Die Automarke Infiniti ist die Luxusreihe von Nissan, es gibt sie schon seit 1989. Anfangs wurde sie nur in Japan und Nordamerika verkauft, später kamen Südkorea, Mexiko, der Nahe Osten, Taiwan, China, Russland und Europa hinzu. Die europäische Markteinführung begann erst 2008. Seine europäische Hauptniederlassung hat der Infiniti im schweizerischen Rolle.

Aktuell ist kein Leasingangebot verfügbar.


Der Infiniti in Europa

Zunächst bot Nissan vier Infiniti-Modelle in Europa an, beginnend mit dem Infiniti FX50. Dieser konkurrierte direkt mit dem Mercedes der M-Klasse, dem Lexus RX, dem BMW X5, dem Porsche Cayenne, dem Range Rover Sport und dem Audi Q7. Die zweite Generation war der Infiniti G mit einem V6-Motor (3,7 Liter Hubraum), mit diesem Modell stieß Nissan in die Oberklasse vor. Vergleichbare Fahrzeuge anderer Hersteller sind der 3er BMW, der Audi A4, der Lexus IS und die C-Klasse von Mercedes. Das Coupé des Infiniti G ist zwar ähnlich wie die Limousine ausgestattet, zielt aber auf Coupé-Käufer, die normalerweise einen CLK-Mercedes, ein BMW 3er Coupé oder einen Audi A5 fahren würden. Das dritte europäische Modell war der Infiniti EX.

Er beeindruckte mit seiner gehobenen Innenausstattung, Allradantrieb und einer erhöhten Fahrerposition. Der EX37 ist weltweit das erste Serienfahrzeug mit dem AVM-System (Around View Monitor): Der Fahrer sieht auf dem internen Bildschirm sein Auto aus der Vogelperspektive. Außerdem verfügt dieses Modell über „selbstheilenden“ Anti-Kratz-Lack. Es gehört in die Fahrzeugklasse, in der auch der BMW X3, der Mercedes GLK und der Audi Q5 vermarktet werden. Später führte Nissan noch die M-Limousine ein. Die Infiniti-Fahrzeugreihen – Limousinen, Coupés und Crossover – basieren auf dem FM-Aufbau von Nissan. Dabei liegt der Motorschwerpunkt hinter den Vorderrädern, was zwischen den Achsen eine optimierte Gewichtsverteilung schafft. Das verbessert die Brems- und Beschleunigungsleistungen sowie die Fahreigenschaften.

Einzig das ausgewachsene SUV Infiniti QX56 SUV folgt dem F-Alpha-Aufbau, es wird aber in Zentraleuropa nicht angeboten. Auf dem deutschen Automobilmarkt tauchten Infinitis erstmals 2009 auf. Es entstanden Filialen in Hamburg, Dresden, Berlin und Düsseldorf. Sie verkauften ab Start die Limousine Infiniti G37, das Coupé G47, das damit verwandte Cabriolet mit Stahldach, die Geländewagen FX und EX sowie die Limousine Infiniti M, die der oberen Mittelklasse zugerechnet wird. Ab Mitte 2012 eröffnete in Brunn bei Wien eine Infiniti-Filiale.

Dieselmotoren von Infiniti

Ab 2010 waren in Europa einzelne Infiniti-Modell mit Dieselmotoren erhältlich. Damit setzte sich Nissan von anderen Herstellern ab. So haben sich die in derselben Klasse angesiedelten Marken Lexus und Cadillac auch zunächst in den USA etabliert, wurden aber ausschließlich mit Ottomotoren verkauft.

Infiniti stattete hingegen die Modelle EX, FX und M auch mit einem neuen V6-Diesel-Motor aus. Vierzylinder-Diesel dominieren in dieser Klasse die Baureihen aller Hersteller bei den Verkäufen in Europa. In den USA hingegen sind sie praktisch unverkäuflich. Das lag schon damals an den strengen US-Abgasvorschriften, über die schließlich VW stolperte. Als der deutsche Konzern mit einer Betrugssoftware diese Vorschriften unterlaufen wollte, kam es zum größten Autoskandal der Geschichte.

Sondermodelle und -entwicklungen

Das erste Infinite-Sondermodell heißt FX Infiniti Sebastian Vettel. Es ist mit 420 PS (309 kW) motorisiert und wird nur in einer Kleinserie produziert. Der Wagen ist im Innenraum und an der Karosserie mit Carbonzierteilen ausgestattet, die Sitze und der Dachhimmel sind mit hochwertigem Alcantara bezogen. Der V8-Motor mit fünf Litern Hubraum beschleunigt ihn bis auf 300 km/h, das ist für ein Auto mit über zwei Tonnen Gewicht enorm. In Europa gibt es nur 50 dieser Autos. Sie werten das Image von Infiniti ordentlich auf. Dennoch wurde 2019 bekannt, dass Nissan die Marke Infiniti ab 2020 in Westeuropa nicht mehr anbieten möchte.

Infiniti-Modellbezeichnungen

Die Zahlen in den Modellbezeichnungen wurden anfangs nach dem Hubraum in Dezilitern gewählt. So verfügte der Motor des G20 über 2,0 Liter Hubraum. Lediglich der QX4 weicht in der Bezeichnung davon ab, er ist 3,3 oder 3,5 Litern Hubraum motorisiert. Zu der Hubraumzahl kommen Buchstaben, die auf die Bauart als Limousine, Coupé oder SUV verweisen. Dementsprechend war beispielsweise der FX50 ein SUV 5,0 Litern Hubraum.

Wenn nach der Zahl noch ein x steht, handelt es sich um einen Allrader (zum Beispiel Infiniti G37x), während ein h für einen Hybrid und ein d für einen Diesel steht. Die Nomenklatur wurde ab 2014 geändert. Fortan hießen die SUVs nicht mehr FX, sondern QX, die Limousinen und Coupés hießen nun Q. Nachfolgend stellen wir einige jüngere Infiniti-Modelle vor.

Infiniti QX50

Dieses Modell hieß bis Mitte 2013 – also vor der Änderung der Nomenklatur – Infiniti EX50. Es handelt sich um einen Kompakt-SUV, der in Japan als Nissan Skyline Crossover angeboten wird. Es gibt ihn in zwei Generationen, seit 2017 ist der neue QX50 in den USA, seit 2019 in Europa erhältlich. Er ist mit 272 PS (200 kW) motorisiert, der 2,0-l-Ottomotor verfügt über eine zwischen 8:1 bis 14:1 variable Verdichtung. Bei der Variation ändert sich der Zylinderhub. Es handelt sich um das weltweit erste Serienfahrzeug mit dieser Technik.

Infiniti QX80

Das SUV Infiniti QX80 gibt es schon seit 1996, ab 2004 folgte ein deutliches Facelift. Dieses vergrößerte den Wagen. Die erste Generation wies noch eine mittlere Größe auf und war beispielsweise mit dem BMW X5 vergleichbar, ab 2004 wurde der damals noch QX56 genannte Wagen (ab 2013 Umbenennung in QX80) über fünf Meter lang und damit ein Fullsize-SUV. In Europa ist er nur als Importwagen erhältlich. Der Antrieb kommt von einem V8-Ottomotor mit 5,6 Litern Hubraum und Direkteinspritzung, das Getriebe ist eine 7-Stufen-Automatik. Die Leistung liegt bei 400 PS (298 kW).

Der elektronisch geregelte Allradantrieb lässt sich in vier Einstellungen an Schnee, felsiges Gelände, Sand oder Schlamm anpassen. Das elektronisch geregelte Fahrwerk hebt die Karosserie bei Bedarf hydraulisch an oder senkt sie wieder ab. Mit den Dimensionen und dem Design bewegt sich der Wagen auf dem Niveau eines Cadillac Escalade, eines Lincoln Navigator, eines Lexus LX oder eines Range Rover. Zum Interieur gehören Luxus-Ausstattungen wie Ledersitze, ein Bose-Soundsystem, eine Drei-Zonen-Klimaautomatik, das integrierte Navigationssystem und ein Satelliten-Radio mit NavTraffic-Standard. Eine AVM-Einparkhilfe unterstützt den Fahrer, beim Beladen hilft die elektrische Heckklappe. Auch klimatisierte Sitze rundum stehen als Zusatzausstattung zur Verfügung.

Infiniti Q60

Dieses Fahrzeug gibt es auch in Europa als Coupé oder Cabriolet, wobei es technisch auf der Limousine Q50 aufbaut. Markante Unterschiede zeigen sich in der Form und der Linienführung. Neu kostet ein Infiniti Q60 je nach Ausstattung ab rund 40.000 bis etwa 50.000 Euro. Bei den Gebrauchtwagen sinken die Preise schon nach kurzer Zeit. Das Design wirkt eher gediegen und spricht eine Fahrergruppe an, die mit dem Premiumfahrzeug nicht unbedingt auffallen will.

Elegante Linien führen von der Front zur Heckpartie, doch im Inneren schlummern bis zu 340 PS (250 kW), was sportliche Fahrer absolut anspricht. Das Cabriolet ist ein absoluter Eyecatcher und eignet sich mit seinem Hardtop für jede Jahreszeit. Vier Personen finden darin ausreichenden Platz. Der Auftritt wirkt durch das geschwungene Heck, den Heckspoiler und die zweifachen Auspuffrohre überaus stark. Dieses faszinierende Design setzt sich innen fort: Ein aufgeräumtes Armaturenbrett und die Mittelkonsole bieten zahlreiche Menüs und Funktionen bei einer höchst eleganten Attitüde. Den Bedienkomfort unterstützt ein integrierter Bildschirm für das Navigationssystem.

Das Bose-Soundsystem verströmt während der Fahrt die luxuriöse Anmutung erstklassiger Klänge. Diese Ausstattung bietet ein Komfortniveau im Infiniti Q60, das in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht. Zudem lässt sich der Wagen den Präferenzen verschiedener Fahrer und Insassen anpassen. Das betrifft die Einstellungen für die Lenksäule, die Sitze und die Spiegel, die der Fahrer für jeden Platz abspeichern kann. Für die Sicherheit sorgt ein elektronischer Bremskraftverteiler. Er führt zu mehr Stabilität und Kontrolle bei Bremsvorgängen. Natürlich hat der Infiniti Q60 ausreichend viele Airbags:

  • vorn zweistufige Zusatzairbags
  • im Dach Vorhang-Airbags
  • Seitenaufprall-Airbags

Bei einem Aufprall steuert ein intelligentes System deren Auslösung. Die Sicherheit eines Infiniti Q60 entspricht höchsten Standards.