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Abarth Leasing Angebote

Die Automarke Abarth gehört zu Fiat, es handelt sich um ein 1949 durch Carlo Abarth gegründetes Unternehmen. Abarth war auch Rennfahrer, er spezialisierte sich zunächst auf das Tuning und baute später eigene Sportwagen in Kleinstserien. 1971 verkaufte er sein Unternehmen an den Fiat-Konzern. Die Automarke Abarth seht heute für besonders leistungsstarke Fahrzeuge von Fiat. Das Firmenlogo zeigt einen Skorpion, welches in Anlehnung an das Sternzeichen des Firmengründers Carlo Abarth verwendet wurde. Für die wirklich sehr sportlichen Fiat Abarth Modelle gibt es immer wieder sehr interessante Leasing-Angebote.

Aktuell ist kein Leasingangebot verfügbar.


Abarth unter Fiat

Bei Fiat stehen Abarth-Modelle für kleine, stark motorisierte Pkw. Dieses Konzept stammt von Carlo Abarth: Er war im Rennsport mit kleinen Autos erfolgreich gewesen. Ein Mitarbeiter von Abarth führte bei Fiat nach der Übernahme die Motorsportabteilung. Nachdem Fiat auch Lancia übernommen hatte, bündelte der Konzern 1976 die Motorsportaktivitäten der Marken Fiat, Abarth und Lancia in einer neuen Abteilung “Abarth Corse”. Dort waren vorrangig Abarth-Mitarbeiter beschäftigt.

Diese Abteilung konzentrierte sich auf die Entwicklung von Rennwagen und renntauglichen Tourenwagen. Die von Abarth wettbewerbsorientiert entwickelten Fahrzeuge wurden später auch in Serie gefertigt. Das führte dazu, dass ein Fiat Abarth heute ein besonders sportlicher Ableger einer Fiat-Modellreihe ist. Gleichzeitig handelt es sich vorrangig um kleinere Autos wie den Cinquecento, den Punto oder den Seicento. Zu diesem Konzept gehört auch unser Leasingfahrzeug Abarth 595C. Der Winzling beeindruckt mit sagenhaften Fahrleistungen, wie der Testbericht zeigt.

Ausstattung des Abarth 595 C

Das Cabrio 1.4 T-Jet ist auf dem Niveau eines guten Mittelklassewagens ausgestattet, neben den elektrischen Fensterheber, der Klimaautomatik und den Airbags für Fahrer und Beifahrer wären zu nennen:

  • Sportfahrwerk
  • ABS, ASR und ESP
  • Alufelgen
  • Nebelscheinwerfer
  • Reifendruckkontrollsystem
  • Bluetooth, Sprachsteuerung und USB
  • Einparkhilfe hinten
  • Bordcomputer
  • LED Tagfahrlicht
  • Multifunktionslenkrad

Test: Abarth 595C im Temporausch

Unser Abarth 595C baut auf dem Fiat 500C auf, der ein niedliches, reizendes Cinquecento-Cabrio ist, als Abarth-Ausführung aber andere Töne anschlägt: Es handelt sich der Abarth-Linie entsprechend um eine getunte Variante des Cabrios, die es in sich hat. Nun ist schon der Fiat500 mit 105 PS motorisiert, was für ein so kleines Auto genügen sollte.

Doch das Tuning zum Abarth 595C macht dem Fahrer wirklichen Spaß, denn der per IHI-Turbo aufgeladene Reihenvierzylinder mit Direkteinspritzung leistet nun 145 PS, verbraucht aber durchschnittlich einen halben Liter Sprit weniger. Es sind je nach Getriebe 5,8 bis 6,0 l/100 km, die 5-Gang-Halbautomatik ist noch etwas sparsamer. Die Leistung ist umwerfend: Der Wagen beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 7,8 Sekunden und wird bis 210 km/h schnell.

Abarth 595C: Handling mit Eigenheiten

Der kleine Abarth weckt Emotionen, und zwar vor allem bei Überlandfahrten. Ab 2.500 Touren entfaltet der Vierzylinder seine ganze Kraft. Dabei trägt eine elektrische Dual-Drive-Servo das kleine Fahrzeug präzise in jede Kurve. Das Sportfahrwerk hält sicher den Kurs, wozu die McPherson-Einzelradaufhängung vorn zusammen mit der heckseitigen Verbundlenkerachse beiträgt.

Durch seine Traktionskontrolle bleibt der Abarth jederzeit beherrschbar, bietet Kurvenspaß und hängt auf der Autobahn locker auch manch einen Kompaktwagen ab. In der Stadt wiederum bietet das optische Parksystem mit Parksensoren hinten ein komfortables Handling beim Hineinschlüpfen in kleine Parklücken, in die der Kompaktwagen nicht mehr gepasst hätte.

Der Abarth in der Tradition des Rennsports

Wer sich Gedanken über die starke Motorisierung eines so kleinen Autos macht, muss ein wenig auf die Geschichte von Abarth schauen. Das Unternehmen ist hinsichtlich seines Ursprungs eigentlich eine Rennsportfirma. Die Abarth-Autos stehen in der Tradition von Cisitalia-Automobilen. Bei diesem Unternehmen hatte Carlo Abarth vor seiner Unternehmerkarriere die Rennabteilung geleitet hatte. Cisitalia war eines der ersten italienischen Nachkriegsunternehmen, das echte Rennautos baute.

Mit diesen Erfahrungen ließ Carlo Abarth in den kommenden zwei Jahrzehnten zahlreiche Rennsportwagenmodelle konstruieren und stellte ab 1952 auf Automobilmessen auch besondere Konzeptfahrzeuge vor, die seine Experimentierfreudigkeit bewiesen. Aus dem Tüfteln entstanden dann unter der Fiat-Ägide die serienmäßigen Abarth-Straßenfahrzeuge, die uns bis heute so viel Spaß machen. Ein Abarth hebt bis heute die Grenze zwischen Rennsport und Straßentauglichkeit teilweise auf. Zur Tradition dieser Fahrzeuge gehört auch, dass Carlos Abarth schon ab 1957 – also lange vor seinem Verkauf an Fiat – die kleinen Fiat500-Modelle als Vorlage für seine Modifikationen nutzte.

So stellte Abarth schon 1957 einen sportlich aufbereiteten Fiat500 Elaborata als straßentaugliches Serienauto vor. Das Auto wurde später aus folkloristischen Gründen als Fiat Abarth500 Berlina bekannt. 1958 baute Carlo Abarth aus dem Fiat Nuova500 spezielle Rennfahrzeuge auf, die auf langen Distanzen Landgeschwindigkeitsrekorde erzielen sollten. Spätere Modelle erhielten dann für die Serientauglichkeit eine deutlich verbesserte Innenausstattung und führten zielgerichtet zu Modellen wie unserem komfortablen, aber an ein Rennfahrzeug erinnernden Abarth595 C.

Abarth-Fahrzeuge im Rennsport

Da Abarth in den 1950er bis späten 1960er Jahren auch echte Rennwagen baute, hilft ein Blick auf diese Modelle für das Verständnis des modernen Abarth-Konzepts. Zu diesen Rennwagen gehörten beispielsweise:

  • Abarth-Simca 1300: Für dieses Fahrzeug vewendete Abarth nur eine Bodengruppe vom Simca 1000, während der Motor vom Abarth-Ingenieur Luciano Fochi konstruiert wurde. Das Unternehmen baute nur 50 Fahrzeuge, um die Homologation (Zulassung zum Rennsport) zu erreichen. Der Abarth-Simca 1300 fuhr mit einem 1288 cm³ Motor (139 PS) bis zu 250 km/h schnell.
  • Spider Tubolare 1963: Von diesem Fiat Abarth 1300 mit 1000 cm³ Hubraum wurden nur vier Exemplare gebaut. Der Motor hatte nur 100 PS, doch das gesamte Fahrzeug wog auch nur 420 kg. Dieses Konzept führte zu Gesamtsiegen bei kurvenreichen Bergrennen auf sehr engen Straßen, so 1963 beim La Bolzano-Mendola (Fahrer: Tommy Spychiger aus der Schweiz), obwohl die Konkurrenz deutlich stärker motorisierte Wagen fuhr. Das Fahrzeug hatte eine offene Karosserie mit flacher Windschutzscheibe und war nur 103 cm hoch. Die Windschutzscheibe ging fast nahtlos in niedrigere Seitenscheiben über.
  • 1064: Abarth 2000
  • 1966: Fiat Abarth OT 2000
  • 1967: 1300 OT
  • 1968: Abarth 2000 Sport Spider
  • 1969: 1000 Spider

Das ist sogar nur eine Auswahl der wichtigsten Rennfahrzeuge von Abarth, es gab noch mehr Modelle. Dieses Spektrum von selbst produzierten und zusätzlich auch modifizierten Fahrzeugen ist bei der kurzen Geschichte einer so kleinen Firma sehr erstaunlich. Der erfahrene Rennfahrer Carlo Abarth (übrigens ein Österreicher, der eigentlich Karl hieß) war jedoch direkt nach dem Krieg in eine Marktlücke vorgestoßen und hatte sich dort sehr erfolgreich behauptet: Es bestand ein großer Bedarf an preisgünstigen und günstig zu unterhaltenden Rennfahrzeugen.

Die Ressourcen waren durch die vorherige Kriegswirtschaft knapp, Stahl wurde in vielen europäischen Staaten rationiert. Ein Auto sollte auch nicht viel Sprit verbrauchen. Rennen wollte man jedoch auch wieder fahren, denn der Krieg hatte jede Lebensfreude auf Eis gelegt. Es waren die Jahre, die später in Deutschland und anderen Staaten zu einem Wirtschaftswunder führten. Daher baute Abarth kleine und leichte Modelle, deren Hubraum auch für die damaligen Vorstellungen geradezu winzig war und die dennoch Enormes leisteten. Sie konnten damit bei Automobilrennen vielfach nicht nur Klassensiege, sondern sogar Siege im Gesamtklassement davontragen.

Nachdem Carlo Abarth 1971 sein Unternehmen an Fiat verkauft hatte, übernahm sein Mitarbeiter Vincenzo “Enzo“ Osella das Abarth-Rennteam und führte es als Osella Squadra Corse weiter. Die Fahrer schafften es in den 1980er Jahren bis in die Formel 1. Einige der Abarth-Modelle wie der Fiat-Abarth 850 und der Fiat-Abarth 1000 waren bei Tourenwagenrennen der Konkurrenz sogar erdrückend überlegen. Trotz der Teilnahme an diesen Meisterschaften, die eigentlich für (nur leicht modifizierte) Straßenfahrzeuge konzipiert sind, waren die meisten Abarth-Modelle für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Fiat änderte dieses Konzept dann strikt: Ein Abarth sollte immer sehr sportlich, aber gleichzeitig verkehrs- und alltagstauglich sein.

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