Was das im Alltag bedeutet, steht nicht im Gesetz, sondern in Ihrem Vertrag: welche Werkstatt zulässig ist, was ein Wartungspaket abdeckt und was passiert, wenn eine Inspektion einmal ausfällt. Dieser Artikel ordnet die übliche Praxis ein – und zeigt, wo Sie im Zweifel selbst nachlesen müssen.
Wartungspflicht im Leasingvertrag
Der Leasinggeber bleibt während der gesamten Laufzeit rechtlicher Eigentümer des Fahrzeugs, auch wenn Sie es fahren und die Rate zahlen. Das ist der Grund, warum die Wartung beim Leasing anders geregelt ist als beim eigenen Auto: Dort entscheiden Sie frei, ob und wann Sie zur Inspektion fahren. Beim Leasingfahrzeug schreibt der Leasingvertrag üblicherweise vor, dass Sie die vom Hersteller vorgegebenen Wartungsintervalle einhalten – umgangssprachlich: das Fahrzeug scheckheftgepflegt zu halten.
Diese Pflicht müssen Sie in der Regel auch belegen können: durch Einträge im Serviceheft — digital oder klassisch — und durch die Werkstattrechnungen. Bewahren Sie beides über die gesamte Laufzeit auf, statt es erst kurz vor der Rückgabe zusammenzusuchen. Fehlende Nachweise wiegen bei der Endabrechnung schwerer als die eigentliche Wartungslücke.



