Das heißt aber nicht, dass es überhaupt keinen Weg gibt. Dieser Beitrag ordnet, wann eine außerordentliche Kündigung tatsächlich greift, was beim Tod des Leasingnehmers passiert — und welche zwei einvernehmlichen Wege bleiben, wenn keine dieser Ausnahmen zutrifft.
Ordentliche Kündigung: Warum sie beim Leasing meist nicht vorgesehen ist
Die monatliche Leasingrate wird so kalkuliert, dass sie über die gesamte vereinbarte Laufzeit den Wertverlust des Fahrzeugs sowie die Finanzierungs- und Verwaltungskosten des Leasinggebers deckt. Dieses Vollamortisationsprinzip ist der Grund, warum Leasingverträge in aller Regel kein ordentliches Kündigungsrecht vorsehen, mit dem Sie einseitig vorzeitig aussteigen könnten: Ein früherer Ausstieg würde die Kalkulation des Leasinggebers durchbrechen, bevor sie sich getragen hat.
Für Sie als Leasingnehmer heißt das konkret: Eine Kündigung, weil das Fahrzeug nicht mehr gefällt oder sich Ihr Bedarf geändert hat, ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Was tatsächlich zu einem vorzeitigen Ende führen kann, sind eng umgrenzte gesetzliche Ausnahmen — sie werden in den folgenden Abschnitten behandelt.



