Dieser Ratgeber ordnet den gesamten Ablauf ein: von der Wahl der Fahrschule über die Pflichtbestandteile der Ausbildung bis zum Fahrschulwechsel, falls es einmal nicht passt. Für die Theorieprüfung im Detail und für einzelne Führerscheinklassen verweisen wir auf unsere ausführlicheren Ratgeber im selben Themenbereich.
Der Weg zum Führerschein: die einzelnen Schritte
Vor dem ersten Fahrstundentermin stehen einige Formalitäten, die Vorlauf brauchen. Der grobe Ablauf sieht so aus:
- Anmeldung bei der Fahrschule. Sie schließt einen Ausbildungsvertrag ab und erhält die Anmeldebestätigung, die für den Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde benötigt wird.
- Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs. Beide Nachweise gehören zu jedem Führerscheinantrag, unabhängig von der angestrebten Klasse. Dazu kommt ein aktuelles biometrisches Passbild.
- Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde. Mit gültigem Ausweis, Sehtest-Bescheinigung, Erste-Hilfe-Nachweis und Anmeldebestätigung der Fahrschule. Diese Bearbeitung braucht Zeit — je früher gestellt, desto weniger Wartezeit später.
- Theorieunterricht und Theorieprüfung. Erst nach vollständiger Teilnahme am Pflichtunterricht meldet die Fahrschule zur Theorieprüfung an.
- Praktische Ausbildung inklusive Sonderfahrten. Reguläre Fahrstunden plus die vorgeschriebenen Übungsfahrten unter besonderen Bedingungen.
- Praktische Prüfung. Der Fahrlehrer meldet zur Prüfung an, wenn die Ausbildung aus seiner Sicht abgeschlossen ist. Bestanden, ist der Führerschein da.



