Auto-Abo, Leasing, Langzeitmiete oder Carsharing sind keine trockenen Vertragsmodelle mehr, sondern Werkzeuge, mit denen du deinen Alltag besser oder schlechter organisierst – je nach Lebenssituation macht etwas völlig anderes Sinn. 1. Die vier Modelle in Alltagssprache Bevor wir in die Lebenssituationen einsteigen, ein kurzer, alltagsnaher Überblick. Auto-Abo: Du zahlst eine monatliche **Pauschale**, meist sind Versicherung, Steuer, Wartung und oft auch Reifen schon drin – du musst im Grunde nur noch tanken bzw. laden. Leasing: Du fährst ein Auto für 2–5 Jahre zu einer festen Rate, trägst aber typischerweise selbst die Kosten für Versicherung, Steuer und je nach Vertrag Wartung und […]
weiterlesenRückgang der E-Auto-Neuzulassungen – Deutliches Minus im März 2024
Im März 2024 wurden 263.844 neue Personenkraftwagen (Pkw) zugelassen, was einem Rückgang von -6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Anteil der Neuzulassungen für gewerbliche Nutzer fiel um -4,7 Prozent und machte 68,1 Prozent aus, während private Neuzulassungen um -9,4 Prozent zurückgingen. Insgesamt wurden 333.483 Kfz (-5,9 %) und 25.989 Kfz-Anhänger (-14,2 %) neu zugelassen.
Elektroautos bleiben weiterhin ohne Förderung schwach
Elektroautos (BEV) verzeichneten einen Rückgang von -28,9 %, während Benziner den größten Anteil an Neuzulassungen hatten 37,8 % (-3,4 %), gefolgt von Hybrid-Fahrzeugen 31,5 % (-1,2 %) mit einem Plug-in-Hybrid Anteil von 6,1 % (-4,5 %) und Dieselautos 18,3 % (-0,5 %).
Flüssiggas- und erdgasbetriebene Autos hatten zusammen einen Anteil von 0,5 %, wobei Flüssiggas um 5,9 % stieg und Erdgas um 79,7 % sank.
Die aktuellen Zahlen aus März 2024 verdeutlichen, dass die gestrichene Förderung weiterhin keine positive Auswirkung auf die Zulassungszahlen von Elektroautos hat. Im März verzeichneten Elektroautos (BEV) einen Rückgang von -28,9 %, bei einem Anteil von 11,9 %. Die weitere Entwicklung wird mit Spannung erwartet, insbesondere hinsichtlich der laufenden Herstelleraktionen zur Übernahme der Fördersummen. Sollten diese auch eingestellt werden, sieht es düster für das Elektroauto aus.
Der größte Anteil der Neuwagenkäufer entscheidet sich weiterhin mit 37,8 % auf einen Benziner, welcher allerdings auch einen Rückgang um -3,4 % zu verzeichnen hat. Der Anteil von Dieselantrieben liegt mit 18,3 % auf einem niedrigen, aber stabilen Niveau, mit einem Rückgang von 0,5 %. Bei den Hybridfahrzeugen liegt der Anteil bei 31,5 % mit einem Rückgang um -1,2 %. Da verschiedene Hybridantriebe in diesen Zahlen enthalten sind, gibt das KBA die Plug-in-Hybride gesondert mit 6,1 % Anteil und einem Rückgang von -4,5 % an.
Übersicht der wichtigsten Neuzulassungen nach Antrieb
- Benziner 37,8 % (-3,4 %),
- Hybrid 31,5 % (-1,2 %), davon Plug-in-Hybrid Anteil von 6,1 % (-4,5 %),
- Diesel 18,3 % (-0,5 %),
- Flüssiggas- und erdgasbetriebene Pkw 0,5 % (+5,9 % Flüssiggasfahrzeuge und -79,7 % Erdgasfahrzeuge)
Bei Nutzfahrzeugen stiegen Kraftomnibusse um 6,7 %, Lastwagen um 6,2 %. Zugmaschinen insgesamt verzeichneten einen Rückgang von -16,6 %, wobei darunter befindliche Sattelzugmaschinen um -31,9 % zurückgingen. Sonstige Nutzfahrzeuge (Kfz) verzeichneten einen Rückgang von -8,5 %. Die Neuzulassungen von Krafträdern gingen um -10,6 % zurück.
Die am meisten nachgefragten deutschen Automarken im März 2024
Unter den deutschen Automarken verzeichnete Porsche mit einem Anstieg von +14,8 Prozent das stärkste Wachstum bei einem Anteil von 1,5 Prozent. BMW legte um +0,6 Prozent zu und erreichte einen Anteil von 8,1 Prozent. Andere deutsche Marken verzeichneten Rückgänge, wobei die stärksten bei MAN 0,1 % (-59,7 %), Audi 6,5 % (-37,9 %), Mini 1,3 % (-34,3 %), Mercedes 8,2 % (-22,8 %) und Smart 0,6 % (-17,2 %) zu verzeichnen waren. Die Rückgänge bei Ford 4,0 % (-7,8 %), Volkswagen 18,3 % (-3,4 %) und Opel 4,9 % (-2,7 %) waren weniger stark. Volkswagen blieb mit einem Anteil von 18,3 Prozent die dominierende deutsche Marke.
Die Importmarken mit der höchsten Nachfrage im März 2024
Unter den Importmarken zeigte sich eine breitere Palette von Anteilen je Marke. Mitsubishi verzeichnete mit einem Zuwachs von 225,4 Prozent und einem Anteil von 2,0 Prozent das stärkste Wachstum. Citroen 2,9 % (+91,9 %), Volvo 2,2 % (+36,9 %), Toyota 3,3 % (+30,0 %) und Seat 5,4 % (+21,7 %) verzeichneten zweistellige Zuwächse. Peugeot 2,0 % (+9,4 %), Kia 2,5 % (+5,0 %) und Skoda 6,2 % (+1,8 %) verzeichneten einstellige Zuwächse. Fiat 2,5 % (-20,9 %), Mazda 2,1 % (-3,3 %) und Hyundai 3,6 % (-3,2 %) verzeichneten Rückgänge. Skoda war mit einem Anteil von 6,2 Prozent die dominierende Importmarke.
SUVs beherrschen sämtliche Fahrzeugklassen
In drei Fahrzeugklassen gab es Zuwächse: Wohnmobile (+12,1 %), Kompaktklasse (+8,9 %) und Kleinwagen (+2,7 %). SUVs verzeichneten einen Rückgang von 7,0 %, blieben jedoch das stärkste Segment mit einem Anteil von 29,4 %.
- SUV 29,4 % (-7,0 %),
- Kompaktklasse 18,5 % (+8,9 %),
- Kleinwagen 12,9 % (+2,7 %),
- Wohnmobile 3,8 % (+12,1 %),
Die sinkende Nachfrage zeigt sich auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt
Auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt stiegen nur Krafträder um 10,1 %. Sattelzugmaschinen gingen um -22,4 % und Zugmaschinen gingen um insgesamt -10,5 % zurück. Auch Kraftomnibusse (-8,5 %), Lastwagen (-5,5 %) und sonstige Kfz (-7,2 %) verzeichneten Rückgänge.
Insgesamt wechselten 653.207 Gebrauchtfahrzeuge (-1,1 %) und 36.755 Kfz-Anhänger (-5,7 %) den Besitzer.
Quelle: KBA

Keine Kommentare vorhanden