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Plug-in-Hybrid Fahrzeuge (PHEV) mit Innovationsprämie

Ein Plug-in-Hybrid definiert ein Fahrzeug mit Hybridantrieb, dessen Batterie (Akku) sowohl über den Verbrennungsmotor als auch am Stromnetz geladen werden kann. Die Fahrzeuge haben einen kombinierten Benzin- und Elektromotor und boomen seit 2020 aufgrund der stark angehobenen Förderung. Der Boom der Plug-in-Hybrid Fahrzeuge ist mittlerweile so stark, dass verschiedene Modelle gar nicht mehr bestellbar sind oder die Lieferzeit weit über einem Jahr liegt. Die Förderung der Plug-in-Hybride gilt nur für Erstzulassung bis 31.12.2021.

Die Innovationsprämie für Plug-in-Hybride

Plug-in-Hybride oder auch Plug-in Hybrid Electric Vehicle, kurz PHEV genannt, erhalten im Rahmen des Konjunktur-Programms wegen der Corona-Krise eine „Innovationsprämie“, welche befristet bis Ende 2021 abgerufen werden kann. Die Prämie für den PHEV liegt bei einem Netto-Listenpreis von bis 40.000 Euro bei 6.750,00 Euro und bei einem Netto-Listenpreis von über 40.000 Euro bis 65.000 Euro bei 5.625,00 Euro. Die Prämie besteht aus einem Herstelleranteil, welche unmittelbar vom Autohersteller abgezogen wird und von einem Förderanteil des Bundes, welche bei der Bafa beantragt werden muss. Die sogenannte Innovationsprämie muss als Sonderzahlung vom Kunden vorausgezahlt werden und kann im Anschluss an den Kauf und die Zulassung des Fahrzeugs über einen Förderantrag angefordert werden. Geld gibt es bei Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs, wenn das geförderte Fahrzeug mindestens 6 Monate auf den Antragsteller zugelassen bleibt.

Den Antrag können Sie sofort über die Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Online ausfüllen. Auf der Seite der Bafa ist das weitere Vorgehen und die geforderten Unterlagen beschrieben.

Welche Plug-in-Hybride sind förderfähig?

Auf der Homepage der Bafa finden Sie eine Liste der förderfähigen Hybrid-Fahrzeuge. Mit Stand vom 18.09.2020 befinden sich 260 förderfähige Modelle auf der Liste. Darunter finden sich prominente Modelle wie den Volvo V60, Ford Kuga, Hyundai IONIQ Plug-in-Hybrid, Kia Niro, Mitsubishi Outlander Plug-in Hybrid, Opel Grandland X, Volkswagen Golf eHybrid, Volkswagen Passat GTE und viele mehr.

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Plug-in-Hybrid als Dienstwagen mit Steuervorteilen

Die private Nutzung von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen als Dienstwagen bringt aktuell Steuervorteile. Die normale 1 Prozentregelung wurde für Plug-in-Hybrid-Autos auf 0,5 % gesenkt. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen ein geschäftliches Plug-in-Hybrid Fahrzeug überlässt und Sie die Möglichkeit bekommen den Firmenwagen privat zu nutzen, kommt meist die 0,5 % Regelung ins Spiel.

Die 0,5 %-Regelung greift grundsätzlich dann, wenn Sie Ihren Firmenwagen zu mehr als 50 % betrieblich nutzen und kein Fahrtenbuch führen. Dann wird ein Privatanteil gemäß der 0,5 % Regelung bei Leasing Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen angesetzt. Nach der 0,5 % Regelung beträgt die monatliche Privatnutzung 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises zum Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Sonderausstattung.

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Wie funktioniert ein Plug-in-Hybrid?

Der Plug-in-Hybrid verfügt über ein Elektro- und einen Verbrennungsmotor, meist Benzinmotoren. Die Fahrzeuge verfügen meist über Automatik und Allradantrieb, da der Verbrennungsmotor wie herkömmlich unter der Motorhaube werkelt und der E-Motor im Heckbereich. Im Gegensatz zu normalen Hybriden verfügt der Plug-in-Hybrid über eine Möglichkeit die Batterie über eine Steckdose aufzuladen. Auf Deutsch übersetzt bedeutet „plug in“ einstecken. Die Batterie des Plug-in-Hybriden wird aber nicht nur über die Steckdose aufgeladen, sondern wie bei einem normalen Hybriden auch über Rekuperation beim Bremsen.

Was ist der Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid?

Der Unterschied zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid liegt darin, dass ein Hybrid Fahrzeug vom Elektromotor beim Fahren unterstützt wird und die Batterie durch Bewegungsenergie beim Bremsen aufgeladen wird. Die Hybrid besitzt eine kleinere Batterie und kann nur bei kurzen Strecken unterstützen. Das Aufladen der Batterie per Streckdose ist nicht möglich. Es gibt keine staatliche Innovationsprämie für den Kauf oder das Leasen es Hybrid Fahrzeugs.

Der Plug-in-Hybrid dagegen besitzt eine größere Batterie, mit der auch Strecken bis zu 50 km nur mit Elektroantrieb zurückgelegt werden kann. Die Batterie ist per Steckdose aufladbar und es gibt aktuell Steuervorteile mittels eines E-Kennzeichen und die staatliche Innovationsprämie.

Hybrid versus Plug-in-Hybrid

Hybrid versus Plug-in-Hybrid

Gibt es Diesel Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid?

Natürlich wird von Seiten der Autohersteller auch versucht, einen Dieselmotor als Plug-in-Hybrid auf den Markt zu bringen. Allerdings sind die Kosten für die Plug-in-Diesel-Hybrid Fahrzeuge um einiges höher als bei den Plug-in-Benzin-Hybrid Modellen. Die Reichweite ist mit 90 bis 100 km erhöht, aber bisher macht die Wirtschaftlichkeit den Herstellern einen Strich durch die Rechnung.

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