Dieser Artikel ordnet die Frage nach Personengruppe: Privatperson, Arbeitnehmer mit Dienstwagen, Selbstständige und Gewerbetreibende. Für die jeweiligen Rechenwege verweist er auf die vertiefenden Artikel dieser Redaktion, statt sie hier zu wiederholen. Stand der Rechtslage: 2026.
Privatperson: Leasingrate bleibt grundsätzlich Privatsache
Least eine Privatperson ein Auto ausschließlich für den privaten Gebrauch, ist die Sache für das Finanzamt klar: Weder die monatliche Rate noch eine Leasingsonderzahlung mindern die Einkommensteuer. Mobilitätskosten zählen grundsätzlich zur privaten Lebensführung — unabhängig davon, ob Sie das Fahrzeug leasen, finanzieren oder bar bezahlen, macht das steuerlich keinen Unterschied.
Zwei Ausnahmen betreffen nicht das Leasing selbst, sondern die Nutzung des Fahrzeugs: Für den Weg zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte können Sie die Entfernungspauschale als Werbungskosten geltend machen — seit dem 1. Januar 2026 einheitlich 38 Cent je Entfernungskilometer, unabhängig davon, mit welchem Fahrzeug Sie fahren. Und bei einer beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung können anteilige Fahrtkosten eine Rolle spielen. Beides sind Aussagen über die Fahrt, nicht über die Leasingrate, und beides ist im Detail so einzelfallabhängig, dass es an dieser Stelle nur als Hinweis steht — für die konkrete Berechnung gehört das zum Steuerberater.



