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Alle wichtigen Fragen zum Thema Leasing kurz erklärt

An dieser Stelle haben wir alle wichtigen Fragen zum Fahrzeugleasing für Sie zusammengefasst und diese möglichst einfach beantwortet. Dies dient der Hilfestellung für alle, die sich neu mit der Thematik beschäftigen.

Fragen zum Thema Leasing kurz erklärt

Fragen zum Thema Leasing kurz erklärt

Was ist Leasing und wie funktioniert es?

Bei einer solchen Finanzierung schließen Sie als Leasingnehmer mit dem Leasinggeber einen Vertrag über die Nutzung eines Objektes (meist ein Fahrzeug) über einen vereinbarten Zeitraum. Während dieser Vertragslaufzeit zahlen Sie als Nutzer dem Leasinggeber, der Eigentümer des Objektes bleibt, eine monatliche Leasing-Rate.

Was bedeutet es ein Auto zu leasen?

Autoleasing ist die Miete eines Autos für einen bestimmten Zeitraum, meist zwischen 24 und 48 Monaten. Beim Leasing (zu Deutsch: Vermietung) sind Sie nicht der Besitzer, sondern bezahlen eine monatliche Rate dafür, dass Sie das Fahrzeug nutzen können.

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Wie viel kostet es ein Auto zu leasen?

Die monatliche Rate hängt vom gewählten Modell, der Laufzeit und der jährlichen Fahrleistung ab. Je teurer Listenpreis des Herstellers ist und je mehr Kilometer pro Jahr gefahren werden, umso höher wird die Leasingrate ausfallen. Diese kann bei sehr guten Angeboten bereits bei rund 50,- € beginnen und bei besonders teuren Fahrzeugen auch schnell über 1.000,- € betragen. Die meisten Leasingangebote liegen i.d.R. zwischen 100,- € und 400,- € im Monat. Zudem fallen meist auch noch einmalig Überführungskosten an. Diese liegen oft zwischen 400,- und 800,- €.

Wie lange muss man ein Auto leasen?

Wenn Sie ein Auto leasen, zahlen Sie über die Dauer des Leasingvertrages eine monatliche feste Rate. Einen Leasingvertrag erhalten Sie i.d.R ab einer Laufzeit von 12 Monaten, die gängigsten Varianten haben eine Dauer von 24, 36 oder 48 Monaten. Während dieser Zeit besteht keine Möglichkeit, den Vertrag zu kündigen.

Ist leasen sinnvoll?

Ein Auto Leasing bietet viele Vorteile. Sie fahren i.d.R. immer einen aktuellen Neuwagen und müssen sich über anfallende, meist teure Reparaturen keine Gedanken machen. Alle paar Jahre (je nach gewählter Laufzeit) können Sie sich ein neues Modell aussuchen. Sie haben zudem keinen Wertverlust, der oft höher ist als die gezahlten Leasingraten innerhalb der Laufzeit. Während Fahrzeugleasing bei Gewerbekunden bereits seit Jahrzehnten Gang und gebe ist (diese können die Raten meist steuerlich absetzen), leasen nun seit einiger Zeit auch immer mehr Privatpersonen ihren Wagen. Über ein Drittel aller Fahrzeuge werden in Deutschland zurzeit geleast, Tendenz stark steigend!

Welchen Fahrzeugklassen kann ich günstig leasen?

Hier sind tatsächlich keine Klassen von ausgenommen. Nach unserer jahrerlangen Erfahrung können Sie sowohl Kleinst- als auch Kleinwagen, Kompaktwagen, Limousinen, Kombis, Transporter, Vans und auch Coupés besonders preiswert leasen. Immer mehr Menschen fahren aber auch die allseits beliebten SUV und Geländewagen als Leasingfahrzeug. Bei eher etwas „speziellen“ Fahrzeugen wie Cabrios und Sportwagen findet man nicht ganz so oft besonders günstige Leasingangebote. Dafür lassen sich oft Transporter, E-Bikes und auch Roller zu großartigen Konditionen finden. In den letzten Monaten sind aber auch vor allen Dingen immer mehr Elektrofahrzeuge und Hybridautos zu unglaublich attraktiven Leasingraten auf dem Markt zu finden.

Ist Auto Leasing für Privat sinnvoll?

Auch für Privatpersonen lohnt sich ein gutes Leasingangebot i.d.R. immer. Auch wenn, anders als bei Firmen, hier keine steuerlichen Vorteile dem Finanzamt gegenüber geltend gemacht werden können, hat ein Privatleasing viele Vorteile. Sie binden Ihr Kapital nicht, Sie fahren alle paar Jahre einen Neuwagen und müssen sich somit über anfallende Reparaturen keine Gedanken machen. Sie haben zudem keinen hohen Wertverlust, wie sonst bei Neuwagen i.d.R. vorhanden und Sie haben keine Arbeit mehr mit dem Verkauf Ihres Gebrauchtwagens. Das sind nur einige Aspekte, die dafürsprechen.

Welchen Kleinwagen günstig leasen?

Hier gibt es tatsächlich keinerlei Einschränkungen. Nahezu jeden Kleinwagen auf dem Markt kann man auch problemlos und i.d.R. günstig leasen. Nach unserer Erfahrung sind aktuell folgende Kleinwagen besonders preiswert als Leasingfahrzeug auf dem Leasingmarkt zu finden:

  • Opel Corsa
  • Renault Twingo
  • Renault ZOE
  • Dacia Sandero
  • Volkswagen Polo
  • Mitsubishi Space Star
  • Renault Clio
  • Ford Fiesta
  • Citroen C3
  • Seat Ibiza
  • Fiat 500
  • Toyota Yaris
  • Mazda 2

Kann man ein gebrauchtes Auto leasen?

Selbstverständlich geht das. Immer mehr Privatpersonen entscheiden sich für Fahrzeuge auf Zeit, meistens ist es ein Neuwagen, der oft auch nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen konfiguriert werden kann. Weniger bekannt, aber mindestens genauso interessant ist das Leasing eines Gebrauchten. GebrauchtwagenLeasing gibt es für ältere Fahrzeuge, aber auch für „junge“ Gebrauchte und selbstverständlich auch für Tageszulassungen. Hier fallen die monatlichen Leasingraten dann oft um einiges günstiger aus als bei einem neuen Fahrzeug. Zudem entfallen hier die meist langen Lieferzeiten der Hersteller, da die Autos sofort lieferbar sind.

Was ist beim Leasing alles dabei?

Beim Leasing wird dem Leasingnehmer (Kunde) vom Leasinggeber ein Fahrzeug (meist ein Neuwagen) für die vereinbarte Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt. Hierfür zahlt man eine monatliche Leasingrate und meist einmalig die Überführungskosten. Weitere Sonderzahlungen oder andere Anzahlungen werden i.d.R. nicht zusätzlich anfallen. Beim klassischen Leasing ist meist die Versicherung (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko) nicht in der monatlichen Rate enthalten. Einige Anbieter bieten dies, gegen Zuzahlung, optional an. Auch ein Wartung- und/oder Verschleiß Paket lässt sich oft mit hinzu buchen.

In den letzten Jahren findet man auch immer mehr Auto-Abo Modelle, sogenanntes All-Inclusive Leasing. Hier sind zusätzlich meist auch noch folgende Dinge inkludiert: Überführungskosten, Versicherung, Zulassungskosten, Kfz-Steuer, Wartung und Verschleiß, wintertaugliche Bereifung. Hier erhält der Kunde quasi alles aus einer Hand und muss sich um nichts mehr kümmern. Dafür hat dieses Rundum-Sorglos-Paket auch seinen Preis und muss oft über eine erheblich höhere Monatsrate mitbezahlt werden. Zudem fallen hier sehr oft Bereitstellungskosten oder eine Startgebühr an. Aus diesen Gründen lohnt sich ein Auto-Abonnement in unseren Augen nicht für jeden.

Wer bekommt bei Leasing den Fahrzeugbrief und wer steht drinnen?

Der Fahrzeugbrief, offiziell Zulassungsbescheinigung Teil II genannt, enthält Angaben über den offiziellen Eigentümer des Fahrzeugs. Das ist beim Leasing das Leasingunternehmen. Der Leasinggeber behält als Eigentümer des Fahrzeugs den Fahrzeugbrief. Der Leasingnehmer erhält den Fahrzeugschein.

Ist die Versicherung beim Leasing dabei?

Beim klassischen Leasing ist die Versicherung i.d.R. nicht in der monatlichen Leasingrate enthalten. Immer mehr Unternehmen bieten dem Kunden aber diese als Extra mit an. Auf Wunsch kann diese mit nur einem Klick, gegen einen monatlichen Aufpreis, mitgebucht werden. Ob sich das lohnt hängt vom Einzelfall ab, da man hiermit günstiger aber leider auch, je nach der Höhe des eigenen Schadensfreiheitsrabattes, erheblich teurer fahren kann. Hier lohnt sich also im Vorfeld ein Versicherungsvergleich.

Ist beim Leasing Steuer und Versicherung dabei?

Beim Fahrzeug Leasing ist die Kfz-Steuer in der Regel nicht enthalten und muss vom Leasingnehmer zusätzlich bezahlt werden. Anders sieht das beim Auto-Abo, dem sogenannten All-Inclusive Leasing aus. Hier sind die Kraftfahrzeug Steuern bereits in der Monatsrate inkludiert und fallen somit nicht extra an.

Wer ist der Eigentümer / Besitzer des Fahrzeuges beim Leasing?

In der Regel bleibt der Leasinggeber rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer des Leasing-Gutes und nimmt den Gegenstand in seine Bilanz auf. Der Leasinggeber ist somit Eigentümer, der Leasingnehmer ist Besitzer und Halter des Leasingfahrzeugs. Gewöhnlich geht aber der Gegenstand wieder an den Leasinggeber zurück oder kann vom Leasingnehmer oder einem Dritten, nach Ablauf des Leasingvertrages, käuflich erworben werden.

Was bedeutet Nettodarlehensbetrag bei Leasing?

Der Nettodarlehensbetrag ist der reine Kreditbetrag ohne Zinsen oder anfallende Bearbeitungsgebühren, welcher von der Leasingbank für das Fahrzeug in Anspruch genommen wird. Der Betrag bildet die Grundlage für die Berechnung der monatlichen Leasingrate. Es handelt sich um eine Pflichtangabe bei Privatleasingangeboten. Der Wert beziehen sich immer auf die vom Anbieter beworbene Basis-Rate und Basis-Lauflaufleistung und kann bei einer anderen Laufleistung/Laufzeit eventuell abweichen.

Kann man ein Jahreswagen leasen?

Das Jahreswagen Leasing funktioniert prinzipiell analog zum Leasing eines Neuwagens. Es lassen sich allerdings nur in den wenigsten Fällen Wunschfahrzeuge auswählen. So müssen Interessenten sich mit meist mit der vorhandenen Lackierung und Ausstattung abfinden und so Kompromisse eingehen.

Zudem verzichtet man oft auf einen Teil der Händlergarantie und der Gewährleistung, da diese bereits bei der ersten Zulassung des Autos beginnt.

Kann man eine Tageszulassung leasen?

Selbstverständlich kann man auch Tageszulassungen auf dem Leasingmarkt finden. Diese sind Autos, die nur für einen Tag vom Händler zugelassen wurden. Der Vorgang ist rein formeller Natur, sodass sich der Kilometerstand dieser Fahrzeuge nicht verändert und weiterhin auf null bleibt. Dadurch gelten Sie gesetzlich weiterhin als Neuwagen.

Tageszulassungen sind der legale und gebräuchliche Weg, mit dem Autohäuser vorgegebene Rabattgrenzen durch Hersteller umgehen können. Dadurch werden oft noch günstigere Angebote möglich. Hierdurch können Sie als Leasingnehmer also zusätzlich profitieren und noch mehr sparen.

Kann man als Rentner ein Auto leasen?

Auch als Rentner können Sie selbstverständlich problemlos ein Fahrzeug leasen, vorausgesetzt, Ihre Rente ist hoch genug, diese sollte bei etwa 1.100,- € monatlich liegen und muss durch einen aktuellen Rentenbescheid nachgewiesen werden. Weitere nachweisbare Einkünfte, etwa aus Mieteinnahmen, privaten Rentenversicherungen oder Wertpapierbesitz, wirken sich natürlich zusätzlich positiv auf die Entscheidung der Leasingbank aus. Umgekehrt sollten Sie keinen negativen Schufa-Eintrag haben. Alles zum Thema Schufa finden Sie auch in unserem Ratgeberteil.

Ist Gebrauchtwagen Leasing günstiger?

Gebrauchte Autos zu leasen spielt bei den Finanzierungsmodellen für Gebrauchtwagen bisher nur eine kleine Nebenrolle. Genau wie beim Neuwagenleasing können hier Fahrzeuge gegen monatliche Gebühr für einen bestimmten, vorher festgelegten Zeitraum geleast werden. Auch wenn hier die Leasingrate oft etwas günstiger ist als für einen Neuwagen, sollte man auch die möglichen Nachteile nicht aus den Augen verlieren. Man kann sich sein Wunschauto nicht selbst zusammenstellen, sondern muss meist bei der Farbe und der Ausstattung Kompromisse machen. Zudem gibt es hier i.d.R. keine Herstellergarantie oder Gewährleistung mehr die man im Fall der Fälle ziehen kann. Mehr Infos dazu finden Sie auch hier.

Was ist eine Sonderzahlung bei Leasing?

Die Sonderzahlung, oft auch Leasingsonderzahlung oder nur Anzahlung genannt, ist eine Einmalzahlung an den Leasinggeber zu Beginn des Leasingvertrages. Die Höhe kann je nach Modell und Marke variieren, ist aber in der Regel frei wählbar durch den Leasingnehmer. Durch eine Anzahlung kann die Höhe der monatlichen Leasingraten direkt beeinflusst werden. Je höher eine Sonderzahlung ist umso geringer wird die monatliche Rate. In den meisten Fällen lohnt sich eine Anzahlung in unseren Augen aber nicht.

Was kostet Mehrkilometer bei Leasing?

Werden beim Kilometerleasing, die laut Leasingvertrag vorher festgelegten Inklusiv-Kilometer überschritten, d.h. werden mehr Kilometer gefahren als vertraglich geregelt, so wird von Mehrkilometern gesprochen. Gefahrene Mehrkilometer stellt der Leasinggeber dem Leasingnehmer nach Ablauf der Vertragsdauer in Rechnung.

Die Höhe unterscheiden sich je nach Anbieter und Fahrzeughersteller und Modell und sind im Leasingvertrag dokumentiert. In der Regel bewegen sich die Kosten für gefahrene Mehrkilometer zwischen 0,05 und 0,25 € pro Kilometer. Als Faustregel lässt sich festhalten: Um so höher der Listenpreis des Herstellers ist, umso höher fallen meist auch die Kosten für mehr gefahrene Km an.

Viele Kilometerleasing-Verträge beinhalten häufig eine Toleranz von +/- 2.500 Kilometern (teilweise sogar +/- 5.000 Kilometern), bei der der Leasinggeber auf einen finanziellen Ausgleich verzichtet.

Was benötige ich für ein Auto Leasing?

Es gibt, wie eigentlich immer im Leben, auch beim Thema Leasing einige Voraussetzungen, um ein Fahrzeug leasen zu können. Von diesen hängt es letztendlich ab, ob die Leasingbank den Leasingantrag positiv bescheidet.

Je nachdem ob Sie als Privatperson oder als Gewerbekunde einen Wagen leasen möchten unterscheiden sich die Bedingungen:

Bedingungen für Privat

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Vertretbares Verhältnis von Einkommen und Ausgaben
  • Wohnsitz in Deutschland
  • Mindestalter von 18 Jahren
  • Positive Bonität, keine Einträge bei der Schufa

Bedingungen für Firmen

  • Positive Kreditwürdigkeit
  • Gewerbe muss mindestens ein halbes Jahr bestehen
  • Vorlage einer Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA)

Welche Unterlagen werden für das Auto Leasing benötigt?

Wer ein Fahrzeug leasen möchte, muss bei der Leasinggesellschaft die erforderlichen Unterlagen einreichen. Diese können sich von Leasinggeber zu Leasinggeber unterscheiden. In der Regel sind allerdings meist folgende Nachweise erforderlich:

Privatleasing:

  • Ausgefüllte und unterschriebene Selbstauskunft (wird von der Leasinggesellschaft bereitgestellt)
  • Ausweis- oder Reisepasskopie
  • Bei ausländischen Leasingnehmern, ohne deutschen Personalausweis bzw. Reisepass, eine Aufenthaltsgenehmigung inkl. Meldebestätigung
  • Gehaltsnachweise der letzten drei Monate

Gewerbeleasing:

  • Ausgefüllte und unterschriebene Selbstauskunft (wird. von der Leasinggesellschaft bereitgestellt)
  • Ausweis- oder Reisepasskopie des Geschäftsführers
  • Bei ausländischen Leasingnehmern, ohne deutschen Personalausweis bzw. Reisepass, eine Aufenthaltsgenehmigung inkl. Meldebestätigung des Geschäftsführers
  • Ein aktueller Handelsregister-Auszug
  • Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
  • Für Einzelunternehmer und Freiberufler: Bescheid eines Steuerberaters über Art und Beginn der selbstständigen Tätigkeit sowie über die Eintragung in eine Kammer oder in ein Berufsregister

Welche Alternativen gibt es falls ich nicht alle Voraussetzungen für ein Fahrzeug Leasing mitbringe?

  • Können Sie nicht alle Anforderungen zur Bewilligung eines Leasingvertrages nicht in vollem Umfang erfüllen, so bestehen verschiedene Möglichkeiten, womöglich doch noch ans Ziel zu kommen.
  • Sonderzahlung leisten als einmalige Sonderzahlung zu Vertragsbeginn. Dadurch sinkt das Risiko des Leasinggebers.
  • Eine Kaution hinterlegen. Diese sollte etwa 25% des Fahrzeugwertes betragen. Damit reduziert sich das Ausfallrisiko des Leasinggebers deutlich.
  • Setzen Sie einen Bürgen mit der notwendigen Bonität ein falls Ihnen selbst die Voraussetzungen für ein Fahrzeugleasing fehlen.

Wichtig: Man findet leider immer wieder unzählige Anbieter, die einem vollmundig Versprechen ein Leasingauto auch ohne positive Schufa-Auskunft über sie beziehen zu können. Diese sind i.d.R. meist unseriös, es ist also große Vorsicht vor solchen Werbeversprechen geboten. Schauen Sie sich also bereits im Vorfeld auch das Kleingedruckte ganz genau an, um hinterher keine bösen Überraschungen erleben zu müssen. Selbst wenn Sie über solche Anbieter am Ende tatsächlich einen PKW erhalten zahlen Sie dies mit besonders schlechten Konditionen meist doppelt und dreifach. Das hohe Risiko eines Zahlungsausfalls lassen sich diese Leasinggeber oftmals mit stark überhöhten Raten oder versteckten Sonderzahlungen bezahlen.

Wer darf alles mit einem Leasing Auto fahren?

I.d.R. darf das geleaste Fahrzeug nur vom Leasingnehmer selbst gefahren werden. Achten Sie darauf, dass die Mitnutzung von weiteren Personen vertraglich reguliert ist. Ist der Leasinggeber einverstanden, müssen die weiteren Fahrer in die KFZ-Versicherung aufgenommen werden. Dieser Zusatz sorgt allerdings meist für einen höheren Versicherungsbeitrag.

Kann man ein Leasing Auto verkaufen?

Ein Leasing Auto zu verkaufen ist nicht ohne weiteres möglich, da selbstverständlich nur Fahrzeuge aus dem Eigentum verkauft werden können. Ein Leasingauto gehört nicht dem Kunden, der das Auto geleast hat, sondern dem Vertragspartner, i.d.R. der Leasinggesellschaft.

Wie alt muss man sein, um ein Auto zu leasen?

Das ist von Leasinggeber zu Leasinggeber unterschiedlich. Während man bei einigen Anbietern bereits mit 18 Jahren ein Fahrzeug leasen kann muss mal bei anderen wiederum mindestens 21 Jahre alt sein, um dort ein Leasingfahrzeug zu bekommen.

Wird ein Leasingvertrag in der Schufa eingetragen?

Ja, Leasingverträge werden, genau wie alle anderen Teilzahlungsgeschäfte und Rahmenkredite, bei der Schufa eingetragen.

Was kann man alles, außer Autos, sonst noch leasen?

Heutzutage kann man nahezu alles leasen: komplette Produktionsanlagen, Werkzeugmaschinen, IT-Anlagen (Server, PCs, Notebooks, Smartphones, etc.), Software, Nutzfahrzeuge, Boote und Schiffe, Druckmaschinen, Musikinstrumente, Baumaschinen (wie Krane, Bagger, etc.), Lagerausrüstungen, Busse und Bahnen, Traktoren, Landmaschinen, Motorräder und Roller, E-Bikes und Pedelecs, Energieanlagen Medizintechnik, Flugzeuge (Jets, Propellermaschinen, Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge, etc.), Helikopter/Hubschrauber aber auch komplette Betriebsvorrichtungen und sogar Immobilien.

Das ausschlaggebende Kriterium für die Leasingfähigkeit eines Wirtschaftsgutes ist seine Fungibilität. Das Objekt muss nach Ablauf der Grundmietzeit durch eine Weitervermietung oder den Verkauf weiter verwertbar sein. Eine natürliche untere Grenze ergibt sich wertmäßig durch das Verhältnis der Verwaltungskosten eines Leasing-Vertrages und dem Anschaffungswert des Leasing-Objektes.

Was ist der Unterschied zwischen Mieten und Leasen?

Der Unterschied zwischen Leasing und Mieten besteht darin, dass der Nutzer des Leasing-Objektes alle Rechte, Risiken und Pflichten hat, die bei der traditionellen Miete in der Regel der Vermieter trägt. Im Gegensatz zu einem Mietvertrag haftet der Leasing-Nehmer für entstandene Beschädigungen sowie den Ausfall des Produktes.

Was ist Firmenleasing?

Firmenleasing, oft auch Gewerbeleasing oder Geschäftsleasing bezeichnet, ist kurz gesagt ein Mietverhältnis. Der Leasingvertrag vereinbart die Nutzung von Wirtschaftsgütern (in den aller meisten Fällen wohl Fahrzeuge) durch ein Unternehmen, den Leasingnehmer, das dafür an den Leasinggeber eine regelmäßige Gebühr (Leasingrate) entrichtet.

Was ist ein Kilometerleasingvertrag?

Das Kilometerleasing ist eine Form zur Finanzierung eines Fahrzeuges. Entscheidend hierbei ist weniger der Restwert, sondern vielmehr die wirkliche Laufleistung am Ende der Vertragslaufzeit. Bei dieser Leasingform überlegt sich der Leasingnehmer vor Vertragsbeginn, wieviel Kilometer er pro Jahr zurücklegen möchte/wird. Dieses wird im Leasingvertrag aufgenommen. Die anfallende monatliche Leasingrate hängt zum einem von der gewählten jährlichen Laufleistung ab und zweitens auch von der gewählten Vertragslaufzeit des Leasingvertrages. Es ist also wichtig, sich bereits vorher möglichst genau zu überlegen wie viel man während der Laufzeit fahren wird, da man ansonsten jeden mehr gefahrenen Kilometer zusätzlich an den Leasinggeber bezahlen muss. Die Kosten für diese Mehrkilometer können unterschiedlich hoch ausfallen und hängen i.d.R. überwiegend vom gewählten Fahrzeugmodell ab.

Was bedeutet kalkulierter Restwert?

Als Restwert wird der tatsächliche oder kalkulierte Wert des Leasingobjektes nach Ablauf oder vorzeitiger Auflösung des Leasingvertrages bezeichnet. Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Restwerten:

  • Buchtechnischer Restwert: Dies ist der Restbuchwert, der sich nach den buchhalterischen Bestimmungen zum Zeitpunkt der Beendigung des Leasingvertrages für das Leasingobjekt in der Bilanz ergibt.
  • Kalkulierter Restwert: Beim kalkulierten Restwert gehen Leasingnehmer und Leasinggeber davon aus, dass nach Ablauf der vereinbarten Grundmietzeit das Leasingobjekt noch einen bestimmten Restwert hat, der sich aus der vereinbarten Nutzung unter Berücksichtigung der zukünftigen Marktpreisentwicklung ergibt.
  • Marktwert: Der Marktwert ist der tatsächliche Wert eines Wirtschaftsgutes, der bei der jeweiligen Marktlage zum Zeitpunkt der Veräußerung erzielt werden kann.

Was ist ein Restwertleasing?

Unter dem Restwertleasing wird eine Form des Leasings verstanden, bei der bereits zu Beginn des Vertrags der voraussichtliche Restwert des Leasingobjekts zum Ende der Vertragslaufzeit festgelegt wird.

Was ist der Unterschied zwischen Halter und Versicherungsnehmer?

Halter

  • Der Halter eines Pkw ist diejenige Person, die in den Fahrzeugpapieren steht.
  • Der Fahrzeughalter zahlt die Kfz-Steuer und erhält Strafzettel (Bußgelder sowie auch die Punkte in Flensburg)

Versicherungsnehmer

  • Versicherungsnehmer eines Fahrzeuges ist diejenige Person, auf deren Name die Kfz-Versicherung läuft.
  • Der Versicherte legt den Versicherungsumfang fest und haftet auch in einem Schadensfall. Er muss bei einem Schaden gegebenenfalls die Selbstbeteiligung bezahlen, erhält die Hochstufung seiner Schadenfreiheitsklasse und muss deshalb einen höheren Beitrag bezahlen

Was ist ein günstiger Leasingfaktor?

Der Leasingfaktor ist ein objektiver Vergleichswert, anhand dessen sich verschiedene Leasingangebote auf Basis der zu zahlenden Rate und des Bruttolistenpreises miteinander vergleichen lassen. Er gibt die zu zahlende Leasingrate in Prozent, in Bezug auf den Wert des Leasings an.

Da in der Regel, außer der monatlich anfallenden Leasingrate, weitere Kosten anfallen (meist einmalige Überführungskosten und ggf. eine Anzahlung bzw. Sonderzahlung zu Beginn des Leasingvertrages) bevorzugen wir statt des „normalen“ Leasingfaktors den Gesamtleasingfaktor, da hier tatsächlich alle Kosten mit einberechnet werden die während der Laufzeit anfallen.

Als Faustregel kann man aber Interessenten folgenden Rat mit auf den Weg geben: ein wirklich guter Gesamtleasingfaktor liegt bei unter 0,7. Richtige Leasing Schnäppchen haben sogar einen GLF von unter 0,5.

Mit unserem praktischen Online Rechner können Sie den Leasingfaktor im Nu selbst berechnen:

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